Such­maschinen­optimierung kostenlos?
SEO selbermachen? Wir zeigen wie's geht.

Such­maschinen­optimierung erfordert eine Menge Know-How.
Doch Vieles kann man selber machen.

Professionelle Hilfe durch eine SEO-Agentur bei der Optimierung einer einzelnen Webseite oder gar einer ganzen Domain, ist kostspielig.

Doch was die Wenigsten wissen:
Vieles kann man bei der Such­maschinen­optimierung selber machen.

Mit unseren Tipps aus 23 Jahren Praxis im Online-Marketing zeigen wir Ihnen, wie Sie auch ohne SEO-Agentur, nur mit ein wenig Aufwand, beachtliche Ergebnisse im Google Ranking erzielen und Ihre Homepage verbessern können.

Sie möchten also mehr Online-Besucher auf Ihre Website leiten oder Ihr Ranking in den Google-Suchergebnissen verbessern, wissen jedoch nicht, wo Sie anfangen sollen.

Sollte man eine professionelle SEO-Agentur damit beauftragen oder einen SEO-Freelancer? Macht es evtl. Sinn, sich selbst mit SEO zu beschäftigen? Geht es um Such­maschinen­optimierung, kann dies eine knifflige (und manchmal nicht ganz billige) Entscheidung sein.

Ein SEO-Experte oder eine SEO-Agentur kann sicherstellen, dass Ihre Website eine der 10 bestplatzierten auf der 1. Seite die in den Suchergebnissen (SERPs) bei Google angezeigt werden, wenn Verbraucher eine Websuche durchführen.

Bevor Sie jedoch jemand anderen bezahlen, um bessere Web-Ergebnisse zu erzielen, sollten Sie selbst ein paar Tipps ausprobieren, um Ihrem SEO einen Schub zu geben.

Hier sind die 16 besten SEO-Tipps zum Selbermachen, für Kleine-Mittelständische-Unternehmen (KMU), Soloselbstständige und Freelancer die Sie ausprobieren sollten, bevor sie eine SEO-Agentur damit beauftragen:

# 01
Planen Sie Ihre Keyword-Recherche

Schiessen Sie nicht einfach ins Blaue. Gute Keywords wollen gefunden werden.
Stellen Sie sicher, dass Sie eine Keyword-Strategie haben, bevor Sie auf Ihrer Website Inhalte (Content-Marketing) veröffentlichen.

Keywords sind die Worte oder Ausdrücke, nach denen Ihre Zielgruppe sucht, wenn Sie nach Produkten und Dienstleistungen suchen oder wenn Sie versuchen, ein Problem mit Google und Bing zu lösen.

Verwenden Sie die Worte, die auch Ihre Zielgruppe verwendet. Nicht jeder beherrscht Fachchinesisch.
Erstellen Sie beispielsweise Webseiten, so verwenden Sie nicht nur Worte wie Webdevelopment, sprechen Sie auch von Webseiten machen lassen.

Google vergleicht die relevantesten Inhalte mit der Suche seiner Nutzer ab und liefert die genauesten Ergebnisse von Websites, Blogs und Bildern.

Es gibt eine Reihe von Tools, mit denen Sie wertvolle Einblicke in die Keywords erhalten, auf die Sie sich konzentrieren sollten, z.B. AnswerThePublic, Ubersuggest und natürlich Googles Keyword-Planer.

# 02
Verwenden Sie Long-Tail-Keywords

Für viele Branchen ist das Ranking der am häufigsten nachgefragten Keywords sehr effektiv. Doch lassen Sie nicht die Chancen liegen, die sich abseits der üblichen Pfade auftun.

Der Versuch, um diese wettbewerbsintensiven Suchworte zu kämpfen, ein langwieriges und kostspieliges Unterfangen sein. Anstatt sich ausschließlich auf die beliebtesten Keywords zu konzentrieren, sollten Sie eine gezielte Strategie für relevante Long-Tail-Keywords zu entwickeln.

Verwenden Sie Keywords, die aus mehreren Begriffen zusammengesetzt sind, wie z.B. Auto reparieren lassen statt einfach nur Autoreparatur.

Long-Tail-Keywords sind längere und spezifischere Ausdrücke, nach denen Suchmaschinenbenutzer suchen. Longtail-Keywords sind ein Schlüssel für eine gesunde Wachstumsstrategie im Online-Marketing und machen einen beträchtlichen Teil des gesamten Suchmaschinenverkehrs aus.

# 03
Studieren Sie Ihre Mitbewerber

Sobald Sie Ihre Keyword-Strategie festgelegt haben, identifizieren Sie die Top-Konkurrenten für jedes Keyword und was sie im SEO-Kampf richtig machen. SEMRush ist ein freies (10 Abfragen) Tool, mit dem Sie bessere Einblicke in bezahlte und organische Suchkampagnen Ihrer Mitbewerber erhalten.

Denken Sie jedoch daran:
Mitbewerber-Informationen sollten zwar Ihre SEO-Aktivitäten beeinflussen, doch besser ist es, sich nicht alleine nur darauf zu verlassen. Ihre besten Website-Conversions werden Sie bei den Besuchern erzielen, auf deren Kaufintention Sie IHRE Inhalte abgestimmt haben .

# 04
Vermeiden Sie doppelten Content (Content-Dublicating)

Eine der sichersten Methoden von Suchmaschinen abgestraft zu werden, besteht darin, Inhalte zu kopieren und auf Ihrer Website zu verwenden (von den rechtlichen Verstössen ganz zu schweigen).

Findet Google an mehreren Stellen des World-wide-Web denselben Content, wird nur eine Seite angezeigt und alle anderen aus den Suchergebnissen verdrängt.

Das Ziel von Google und anderen Suchmaschinen ist es, originelle und relevante Inhalte nach oben zu bringen, wenn Nutzer nach den gesuchten Begriffen suchen und doppelte Inhalte und nicht-relevante Seiten zu unterdrücken.

Wenn Sie also Inhalte von einer anderen Site hinzufügen möchten, ist es eine einfache bewährte Methode, auf diese zu verlinken und auf die Originalquelle zu verweisen oder 301 Weiterleitungen von doppelten Seiten zu den Originalseiten zu verwenden.

# 05
Verwenden Sie interne Links

Angesichts der starken Fokussierung auf hochwertigen Content ist die interne Verknüpfung eine effektive Strategie zur Suchmaschinenoptimierung.

Ein interner Link ist der Verweis einer Webseite einer Domain auf eine andere Seite derselben Domain (Website). Durch die Verwendung interner Links auf Ihrer Homepage erleichtern Sie Besuchern die Navigation auf Ihrer Internetpräsenz und Google hilft es, Ihre Website besser zu verstehen.

Auch die Verlinkung zu anderen Websites, die reich an Inhalten sind und für das jeweilige Thema relevant und mit ähnlichen Schwerpunkten (jedoch nicht zu denen Ihrer Konkurrenten!), helfen Google dabei Ihr Business besser zu verstehen.

Sie sanieren beispielsweise Wohnungen? Setzen Sie einen Link zu einer Seite, die zeigt wie man mit einfachen Hausmitteln Schimmel beseitigt.

# 06
Backlinks (Inbound Links)

Als Ergänzung zu Ihrer internen Linkstrategie, bleibt der Aufbau externer Links (Backlinks oder auch Inbound-Links) einer der Eckpfeiler der Such­maschinen­optimierung und die beste Möglichkeit, Ihr Ranking im Internet-Marketing zu verbessern.

Das Ziel der auf Ihre Website verweisenden Links besteht darin, externe Links von Websites, Verzeichnissen und Foren mit einer soliden Domänenautorität (auch genannt: List-Index-Score) zu erhalten.

Sollte es Ihnen z.B. gelingen, dass Ihr Unternehmen in einem SPIEGEL-Beitrag erwähnt wird, der einen höheren Pagerank als Ihre Website aufweist, wird Ihr Pagerank erhöht und Google und andere Suchmaschinen belohnen Sie, indem Sie Ihre Position in den Suchergebnissen erhöhen.

# 07
SEO-freundliche URLs

Es ist ein wichtiger Tipp zum SEO-Selbermachen, sicherzustellen, dass Ihre URLs verständlich und optimiert sind, wenn Sie ein gutes Ranking in den SERPs (Suchmaschinen-Ergebnisseiten) einnehmen möchten.

Eine URL ist die Web-Adresse unter der Online-Benutzer Ihre Website erreichen. Wenn Sie URLs für Ihre Website erstellen, sollten Sie darauf achten, dass diese für Online-Besucher klar strukturiert, freundlich und leicht lesbar ist und relevante Wörter (Schlüsselwörter) enthalten, die mit dem Text-Inhalt auf der jeweiligen Seite der Homepage übereinstimmen.

Nehmen wir an, jemand sucht bei Google nach roten Herrensocken. Durch das Erstellen einer beschreibenden, benutzerfreundlichen URL können Sie die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass Sie in den Top-Suchergebnissen von Google angezeigt werden, und Sie Ihre Conversion-Chancen durch eine leicht verständliche, relevante URL verbessern:

www.IhreDomain.de/bekleidung/socken/herrensocken-rot.php

Expertentipp:
Versuchen Sie, die URLs kurz zu halten, damit sie leicht eingegeben und gelesen werden können.
Beseitigen Sie außerdem unnötige Wörter wie und, und Symbole wie @. Wenn Sie Worte in Ihrer URL trennen müssen, verwenden Sie Bindestriche (-) anstelle von Unterstrichen (_), da Google Schwierigkeiten hat, diese zu erkennen, und dadurch die Gefahr besteht, dass Ihre Seite nicht indexiert wird.

# 08
Need for Speed

Oder Mehr Speed durch höhere Geschwindigkeit wie ein Fussballer einst sagte. Ob Sie es glauben oder nicht, wie schnell Ihre Website und Ihre Seiten geladen werden, ist entscheidend dafür, wie Google Ihre Website für SEO einstuft. Dies wirkt sich nicht nur auf Ihr Suchrankings aus, sondern auch auf das Website-Erlebnis Ihrer Benutzer (User-Experience oder kurz UX).

In einer Welt, in der jede Information nur einen Klick entfernt ist, halten sich Website-Besucher nicht lange auf mit dem Laden von Seiten, Bildern und Videos. Tatsächlich weisen Webseiten mit längeren Ladezeiten tendenziell höhere Absprungraten und niedrigere Conversion-Raten auf.

Das man dem Thema Ladezeit, gerade in Zeiten von Mobilgeräten, bei Google immer erhöhte Aufmerksamkeit widmen sollte, zeigt das Google Update vom Mai 2021:
Core-Web-Vitals.

# 09
Für Mobilgeräte optimieren

Beim surfen im Internet verwenden mittlerweile mehr Menschn Mobilgeräte wie Smartphone oder Tablet als die klassische Desktop-PC Variante und Mobile-first, das viele Jahre bei der Indexierung durch Google galt, wurde abgelöst durchMobile-only.

Mobilgeräte sind die #1 der Nutzer, wenn es darum geht online zu suchen. Sie stellen somit eine wichtige Quelle für Traffic und Conversions für Ihr Unternehmen dar.

Schon vor Jahren veröffentlichte Google ein Test-Tool zur Website-Optimierung für mobilfreundliche Endgeräte, den Test auf Optimierung für Mobilgeräte, mit dem Seiten optimiert werden sollen, die in responsivem Design für Handys und Tablets entwickelt werden.

Wenn Sie herausfinden möchten, ob Ihre Seiten für Handys geeignet sind, können Sie einfach das Google-Tool verwenden, mit dem Ihre URL auf Handyfreundlichkeit überprüft wird.

# 10
Verwenden Sie Landing-Pages

Landing-Pages sind eigenständige Seiten auf Ihrer Homepage, auf der Besucher aus Quellen wie Suchmaschinen, PPC, Social Media und eMail-Marketing landen. Sie sind eine tolle Möglichkeit, um gezielten Traffic auf Ihre Website zu lenken und die Conversions aus der Suche zu optimieren. Vergessen Sie beim Erstellen von Landing-Pages nicht, diese mit Ihren Keywords zu optimieren und relevante Inhalte mit einem bestimmten Aufruf zum Handeln (Call to Action, CTA) zu versehen (Jetzt anrufen!.

# 11
Immer an den User denken

Selbst heutzutage sind viele Homepages und Websites so aufgebaut wie in den Anfangstagen des Internets und wie Google es früher gemocht hat: mit Keywords überfrachtet und nicht für Menschen optimiert. Die heutigen Suchmaschinen arbeitem jedoch mit Algorithmen, welche die Benutzererfahrung (User-Experience, UX) einer Website messen und Websites belohnen, die dies in die Praxis umsetzen.

OnPage-Optimierungen wie eine saubere Site-Navigation und Sitemaps helfen Google, Inhalte leichter zu erkennen und Ihre Website effektiv zu indexieren, sodass der Google-Bot Ihre Internetpräsenz leichter crawlen kann.

Es ist die Qualität des Verkehrs und nicht immer die Menge des Verkehrs, die Ihren Kundenstamm vergrößern wird. Wenn Sie Ihre Website um den Benutzer herum erstellen und sich darauf konzentrieren, einen Mehrwert für den Benutzer zu schaffen, bleiben Besucher länger auf Ihrer Website, verarbeiten mehr Inhalte, abonnieren Ihren Newsletter und treten mit Ihnen in Kontakt, um mehr zu erfahren.
Die Absprungraten werden sinken, die Conversions werden steigen und amit auch Ihr Ranking bei Google.

# 12
Achten Sie auf SEO-Trends

Suchmaschinenoptimierung ist eine sich ständig verändernde Landschaft. Um stets an der Spitze der Suchrankings zu bleiben, müssen Sie stets über Trends, Neuigkeiten und neue Konzepte auf dem Laufenden bleiben. Melden Sie sich für SEO-Blog-Newsletter an und sehen Sie sich Websites wie Moz, Search Engine Watch, Search Engine Land und branchenführende SEO-Websites an.

Weitere hilfreiche Ressourcen sind Mozs Whiteboard Friday und der YouTube-Kanal von Google Webmasters.

# 13
Verwenden Sie Analytics

Wenn Sie Änderungen vornehmen, um die Suchmaschinenoptimierung zu verbessern, benötigen Sie einen Einblick in das, was funktioniert und was nicht. Google Analytics ist ein kostenloses Tool, mit dem Sie:

  • Ihren Traffic überwachen
  • feststellen können, aus welchen Quellen Ihr Traffic stammt
  • welche Zielseiten den meisten Traffic in potenzielle Kunden für Ihr Unternehmen umwandeln und
  • die Gesamt-Conversion-Rate Ihrer Website messen

können.

# 13 1/2
Wenden Sie sich an eine SEO-Agentur

Die hier vorgestellten Tipps zum Thema Such­maschinen­optimierung selber machen sollen Ihnen eine solide Grundlage bieten, damit Sie eine effektive SEO-Strategie entwickeln und online gefunden werden können.

Abhängig von den Onlinemarketing-Anforderungen Ihrer Branche und den Ressourcen Ihres Unternehmens, möchten Sie sich möglicherweise an ein SEO-Unternehmen oder einen Berater wenden, um Ihnen auf diesem Weg zu helfen.

Wenn Sie sich an die richtige SEO-Firma wenden, stellen Sie viele Fragen, verstehen Sie deren Verknüpfungsstrategie, welche Analysen sie Ihnen zur Verfügung stellen, und vergessen Sie nicht, ausführlich mit qualifizierten Such­maschinen­optimierern zu sprechen - nicht mit Verkäufern!.